Vorschlag der FREIEN WÄHLER SPEYER zum Konversionsgelände

Vorschlag Planung Konversionsgelände (Juni 2015)

Militärische Konversion in Speyer   Vorschlag der FREIEN WÄHLER SPEYER zur Planung  Konversionsgelände Kurpfalzkaserne und zur Erstellung eines „Kurpfalzviertels“ zum Arbeiten, Wohnen und sich Wohlfühlen Szenarien Kurpfalzkaserne   Szenario 4 Im Fokus: „Arbeiten, Wohnen und sich wohl fühlen!“  

 

 

 

Anlage: Karte mit Legende    

 

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Legende mit Karte Kurpfalz-Gelände           

 

Grundsätzliche Ideen:  Das kostspielige Abräumen der bestehenden Bunkeranlagen (2-3 pro Gebäude) soll vermieden werden, die Bunkerräume sollen genutzt oder im Bereich I [grün schraffiert] versiegelt werden. Das Abräumen eines Bunkers wird von Fachleuten mit mindestens 15 bis 20 000 € (eher deutlich teurer) veranschlagt.

Durch reichliche Nutzung des Geländes zum Wohnungsbau kann die Wohnraumnot in Speyer gelindert werden [Bereiche IV, violett-gelb-schraffiert und V, braun-gelb-schraffiert]); hierzu ist eine Teilbebauung mit Wohnblocks und ein Bereich für Einfamilienhäuser (Reihenhäuser) vorgesehen).

Bestehende (erst kürzlich renovierte) Sportanlagen im Bereich III (blau schraffiert)dienen nicht nur den Anwohnern als Freizeitangebot (Volleyballfeld, kleine Sporthalle).

Eine Campusanlage (im Bereich VI, grün gepunktet) dient als repräsentativer Mittelpunkt des neu entstandenen „Kurpfalzviertels“. Hierzu Anlage eines Sees oder großen Brunnens mit Sitzgelegenheiten, einem Spielplatz und ggf. einem Cafe´ oder einer anderen Restauration.  Der bestehende Sportplatz kann aufgelöst werden, da es in Speyer genug vergleichbare Anlagen gibt und die Pflege des Platzes für die Stadt recht kostenaufwändig wäre. Hier wäre die Einrichtung des Campusgeländes sinnvoller.     Bereich I, grün schraffiert: Gebiet zur Bundesstraße

  • Aufschütten eines 2m hohen und 6-8m breiten Dammes zum Lärmschutz zur Bundesstraße hin. Damm wird mit Bäumen und Büschen begrünt (à Grüngürtel zur Lärmzone hin, relativ einfache Pflege).
  • Die in diesem Bereich befindlichen Gebäude könnten abgerissen (Abrißmaterial könnte ggf. im Lärmschutzdamm „verbaut“ werden [Schadstoffe???]), oder in den Gründamm z.B. als Büro- oder Verwaltungsgebäude integriert werden.
  • Im Grüngürtel könnten Spazierwege angelegt werden.
  • Bestehende Bunkeranlagen können versiegelt werden und verbleiben.
  • Der Grüngürtel würde sich organisch an den schon bestehenden, sich unmittelbar anschließenden Grünbereich in Speyer-Nord anschließen.
  • Im Grüngürtel könnte ein Jugend-Cafe´ errichtet werden Bereich II, rot schraffiert:
  •  Bereich für Kleingewerbe bzw. Verwaltungs- u./o. Bürogebäude, wobei nach dem Konzept „Verwaltung sollte leicht erreichbar sein“ städtische Ämter eher in der Stadt verbleiben sollten.
  •  Bestehende Bauten können verbleiben und entsprechend umgebaut werden
  •  An 3 der bestehenden Gebäude sind Schulungsräume angegliedert, die für Nutzer interessant sein könnten
  •  Die bestehenden Bunkeranlagen können ggf. als Archivräume oder Lagerräume genutzt werden
  • Zwischen den bestehenden Gebäuden könnten Hallen entstehen (bestehende Bunker kein Problem) oder es könnte durch zusätzliche Gebäude „verdichtet“ werden.  Das bestehende Wirtschaftsgebäude (mit Großküche) könnte für einen Catering-Service oder z.B. für eine Großbäckerei interessant sein.
  • Bestehende Kanalisation kann weitgehend genutzt werden (Investitionsreduzierung).

 

Bereich III, blau schraffiert:

Die hier bestehenden Sportanlagen könnten z.B. kommerziell durch einen entsprechenden Investor (z.B. Fitness-Studio) genutzt werde. Es bestehen dort Sportfelder und erst kürzlich renovierte Sporthallen.

Auch der bereits bestehende Parkraum wäre für einen solchen Investor interessant.

 

Bereich IV, gelb-violett-schraffiert:

 Raum für Wohnbebauung mit Mehrfamilienhäusern.

 Hier wäre auch Raum für sozialen Wohnungsbau und damit zur Wohnraumschaffung für Geringverdiener.

 

Bereich V, gelb-braun-schraffiert:

 Sehr interessantes Gebiet für die Schaffung  Wohnraums in Nähe zu den Naherholungsgebieten Binshof und Reffenthal; für Speyerer Verhältnisse relativ ruhige Wohnlage.

Deshalb hier Wohnbau durch Einfamilienhäuser (z.T. freistehend, z.T. Reihenhausbebauung) Durch die Mischung der Wohnungsbauarten könnte ggf. der (z.B. von Herrn OB Eger befürchteten) Bildung eines wie immer gearteten Brennpunktes vorgebeugt werden!  Im Süden würde sich die Bebauung mit z.B. Einfamilienhäusern organisch in die bestehende Bebauung von Speyer-Nord eingliedern.

 

Bereich VI, grün gepunktet:

  •  Campusgelände als Mittelpunkt des neu geschaffenen Stadtviertels
  •  Bereich mit Grünanlagen (pflegeleicht mit Busch und Baumbestand), Wasserbereich (Teich alternativ großer Brunnen), Sitzgelegenheiten, zentralem Spielplatz.
  •  Cafe´ oder anderer Restaurationsbetrieb (ggf. im Zusammenhang mit der angesprochenen Großbäckerei oder dem Catering-Service) als sozialer Treffpunkt.   Bei Berücksichtigung dieser Grundplanung könnte ein für alle Bereiche (Wohnen, Verwaltung, Gewerbe, Erholung und, Sport) attraktives und interessantes neues Stadtviertel geschaffen werden. Sollte die Bebauung in Richtung Otterstadt erweitert werden, wäre auch hier eine organische Erweiterung des Baugebietes möglich.  

 

Vorschlag Konversion Teil II

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copyright Carolin Ader-Mehnert

Beispiel für das Gelände am Damm (grün schraffiert) zur Bundesstraße (nicht maßstabsgerecht): Für das Jugend-Cafe´könnte auch eines der bestehenden Gebäude umgebaut und genutzt werden. Durch das anschließende Gewerbegebiet (rot schraffierte Zone) wäre das Jugend Cafe´als mögliche Lärmquelle etwas vom Wohnbau-Bereich abgekoppelt.  

 

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copyright Carolin Ader- Mehnert

Gestaltungsvorschlag für den Campus - Bereich ( grün gepunktet, nicht maßstabsgerecht):  Wasserbereich, Sitzbereich, Cafe´, Lebensmittelgeschäfte als sozialer Mittelpunkt des "Kurpfalz- Quartiers".   

 

Vorschlag der FREIEN WÄHLER SPEYER zur Planung  Konversionsgelände  Reffenthal (Wasserübungsplatz) Szenario 4

Im Focus: „Der Natur eine Chance, den Rettern einen Platz!“

Ausschluss von motorisiertem Wassersport Ausschluss von Campinganlagen Rot karierte Fläche: Falls gewünscht: Erweiterung der RGS (Rudergesellschaft), wenn nicht: Renaturierung

Violett karierte Fläche: Wasserübungs-Gelände für:

  • THW
  • Polizei
  • Rettungsdienste (DRK, Malteser, Johanniter) + Feuerwehr + DLRG
  • ggf. Bundeswehr

restliche Fläche (grün) im südlichen und mittleren Bereich: Renaturierung  

Bild 3

 

Vorschlag der FREIEN WÄHLER SPEYER

zur Planung  Konversionsgelände  Polygongelände Szenario 4

Im Focus: „Zurück zur Natur“

Keine Solarzellen (warum sollte Natur überbaut werden? Um Speyer herum gibt es genug Ackergelände) Renaturierung des Geländes Nutzung als Frischluftschneise und weitere Nutzung des westlichen Bereichs durch Reservistenverband und Polizei (wie bisher)  

Planung bezüglich der Konversionsgelände von den FREIEN WÄHLERN SPEYER so einstimmig vorgeschlagen. Planmodifikationen und Planbeschreibung erstellt durch: Reinhard Ader Silke Räch Karin Mohler Dr. Reinhard Mohler Pläne Campusbereich modifiziert nach Carolin Ader-Mehnert (Diplomarbeit „Jugendliche im öffentlichen Freiraum“, Schifferstadt 05.05.2004)